FAQ
Häufig gestellte Fragen
Q: Wie läuft eine TCM-Behandlung ab?
A: Das heißt, durch das Erkennen des individuellen Ungleichgewichts mithilfe von Arzneimitteln, Akupunktur und anderen Methoden dem Körper zu helfen, sein dynamisches Gleichgewicht wiederherzustellen, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und sich auf sie zu stützen, um zu genesen. (Kurz gesagt...)
Q: Was sind die 5 Grundsubstanzen der TCM?
A:Es sind Jing (Essenz), Qi, Xue (Blut), Jin (dünne Flüssigkeiten) und Ye (dichte Flüssigkeiten) – die grundlegenden Substanzen, die den Körper aufbauen und seine Lebensaktivitäten erhalten.
Q: Wie teuer ist eine TCM Behandlung?
A: Üblicherweise dauert jede Behandlungssitzung eine oder eine halbe Stunde, wobei die Gebühr 84-105 CHF für eine halbe Stunde und 160-168 CHF für eine Stunde beträgt. (Die genaue Gebühr hängt vom jeweiligen Problem ab, das behandelt wird.)
Q: Welche 5 Säulen der TCM gibt es?
A: Die fünf Säulen sind meist: Arzneimitteltherapie, Akupunktur, Moxibustion, Tuina-Massage und Leitübungen (Dao Yin, inkl. Qigong). Wird Moxibustion zur Akupunktur gezählt, gilt Diätetik als fünfte Säule. Dies sind die zentralen Methoden, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Q: Welche Krankenkasse übernimmt Kosten für TCM?
A: Grundsätzlich bieten fast alle Krankenkassen Zusatzversicherungen für TCM-Behandlungen an. Die Kostenerstattung liegt zwischen 50 % und 90 %(Das hängt von Ihrem Zusatzversicherungspaket ab.), und die Franchise der Grundversicherung muss dabei nicht berücksichtigt werden.
Q: Bei welchen Krankheiten hilft TCM?
A: TCM kann bei vielen Krankheiten helfen. Nach Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen Akupunktur und andere TCM-Verfahren gute Wirkung bei folgenden Erkrankungen:
Schmerzen: Kopfschmerzen, Migräne, Nacken-Schulter-Rücken-Bein-Schmerzen, Ischias, Arthritis, Trigeminusneuralgie
Atemwege: Allergische Rhinitis, Asthma
Verdauung: Übelkeit und Erbrechen (postoperativ, nach Chemotherapie), Verstopfung, Reizdarmsyndrom
Gynäkologie: Dysmenorrhoe, Menstruationsstörungen
Weitere: Schlaflosigkeit, Angst und Depression, Schlaganfallfolgen, Entzugserscheinungen bei Raucherentwöhnung und so weiter...
Dies ist eine von der WHO veröffentlichte Indikationsliste und dient nur als Referenz. Die tatsächliche Behandlung sollte nach ärztlicher Anweisung erfolgen.
Versicherung und Kostenerstattung
Q: Wird Akupunktur von der Krankenkasse übernommen?
A: Ja. Grundsätzlich bieten fast alle Krankenkassen Zusatzversicherungen für TCM-Behandlungen an. Die Kostenerstattung liegt zwischen 50 % und 90 %(Das hängt von Ihrem Zusatzversicherungspaket ab.), und die Franchise der Grundversicherung muss dabei nicht berücksichtigt werden. Wenn Sie keine Zusatzversicherung haben, können Sie mit einer Überweisung vom Hausarzt dennoch eine Kostenübernahme durch die Grundversicherung erhalten.
Q: Welche Zusatzversicherung übernimmt TCM in der Schweiz?
A: Zum Beispiel CSS, Helsana, SWICA, Sanitas, Concordia, Visana, Assura, Groupe Mutuel, KPT, Sympany, Atupri, ÖKK und so weiter...
Q: Was bedeutet EMR-Anerkennung?
A: EMR steht für „Erfahrungsmedizinisches Register“. Eine EMR-Anerkennung bedeutet, dass eine Therapeutin oder ein Therapeut der Alternativmedizin (z. B. TCM) die von dieser Institution festgelegten Ausbildungs- und Praxisstandards erfüllt. Dadurch können die Behandlungskosten von der schweizerischen Zusatzversicherung übernommen werden. Für Patienten ist dies eine zentrale Qualifikation, um in der Schweiz erstattungsfähige TCM-Leistungen zu finden.
Q: Was bedeutet ASCA-Anerkennung?
A: ASCA steht für „Schweizerische Stiftung für Alternativ- und Komplementärmedizin“. Eine ASCA-Anerkennung bedeutet, dass eine Therapeutin oder ein Therapeut der Alternativmedizin die von dieser Stiftung festgelegten Ausbildungs- und Qualitätsstandards erfüllt. Dadurch können die Behandlungskosten ebenfalls von der schweizerischen Zusatzversicherung übernommen werden. Genau wie die EMR-Anerkennung ist dies eine zentrale Qualifikation, um in der Schweiz erstattungsfähige TCM-Leistungen zu finden.
Q: Wie viel erstattet die Krankenkasse für Akupunktur?
A: Die meisten gängigen Zusatzversicherungen erstatten jährlich 3.000 bis 10.000 CHF für Behandlungen mit traditioneller chinesischer Medizin. Das hängt von Ihrem Zusatzversicherungspaket ab. 50-90% Kostenerstattung pro Behandlung. Und die Franchise der Grundversicherung muss dabei nicht berücksichtigt werden. *Die Erstattungsrichtlinien der verschiedenen Versicherungsgesellschaften sind unterschiedlich; bitte kontaktieren Sie Ihre Versicherungsgesellschaft, um dies zu bestätigen.
Q: Brauche ich eine ärztliche Überweisung?
A: Wenn Sie eine Zusatzversicherung haben, benötigen Sie keine Überweisung vom Hausarzt – die Zusatzversicherung übernimmt die Kosten. Wenn Sie keine Zusatzversicherung haben, können Sie mit einer Überweisung vom Hausarzt eine Kostenübernahme durch die Grundversicherung erhalten.
Grundkenntnisse der Akupunktur
Q: Tut Akupunktur weh?
A: Beim Einstich spürt man meist nur einen kurzen Pieks oder ein Gefühl von Schwere, Kribbeln und Druck – keine starken Schmerzen. Die meisten Menschen empfinden die Behandlung als entspannend.
Q: Wie schnell wirkt Akupunktur?
A: Die Wirkungsdauer der Akupunktur hängt von der jeweiligen Erkrankung ab. Bei akuten Schmerzen tritt meist innerhalb von 1–3 Sitzungen eine Besserung ein. Bei chronischen Schmerzen zeigt sich nach 6-8 Sitzungen eine spürbare Wirkung, und nach 6 Sitzungen erfolgt in der Regel eine weitere Beurteilung. Bei chronischen Erkrankungen wird üblicherweise nach 10–12 Sitzungen ein deutlicher Therapieerfolg erzielt.
Q: Wie viele Sitzungen brauche ich?
A: Wir bieten in der Regel 2–12 Behandlungen an und führen jederzeit eine Wirkungsbeurteilung durch, um das weitere Therapiekonzept festzulegen.
Q: Ist Akupunktur wissenschaftlich belegt?
A: Ja, Akupunktur ist wissenschaftlich belegt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Liste von Krankheiten veröffentlicht, bei denen Akupunktur nachweislich wirksam ist. Zahlreiche klinische Studien bestätigen die Wirksamkeit bei chronischen Schmerzen wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Arthritis sowie bei Übelkeit. Als Wirkmechanismen gelten unter anderem die Stimulation des Nervensystems und die Ausschüttung von Endorphinen.
Q: Gibt es Nebenwirkungen der Akupunktur?
A: Nebenwirkungen der Akupunktur sind selten und meist mild. Häufig sind kleine blaue Flecken, kurze Blutungen oder leichter Muskelkater an der Einstichstelle, die schnell wieder verschwinden. Manche Patienten verspüren kurzzeitig Müdigkeit oder leichten Schwindel. Schwerwiegende Komplikationen sind äußerst selten. Bei Behandlung durch qualifizierte Therapeuten mit sterilen Einwegnadeln ist das Sicherheitsrisiko minimal.
Q: Ist Akupunktur sicher?
A: Ja, Akupunktur ist sicher. Voraussetzung ist die Behandlung durch eine fachlich ausgebildete und entsprechend qualifizierte Therapeutin oder einen Therapeuten (z. B. mit EMR-/ASCA-Anerkennung) unter Verwendung steriler Einwegnadeln. Unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsstandards ist das Risiko schwerwiegender Zwischenfälle äußerst gering.
Schmerzbezogen
Q: Hilft Akupunktur bei Kopfschmerzen?
A: Ja, Akupunktur hilft nachweislich bei Kopfschmerzen. Die WHO hat Kopfschmerzen und Migräne auf ihre Indikationsliste für Akupunktur gesetzt. Zahlreiche klinische Studien zeigen, dass Akupunktur die Häufigkeit und Intensität von Migräne und Spannungskopfschmerzen deutlich reduzieren kann – mit besserer Wirkung als übliche vorbeugende Medikamente und weniger Nebenwirkungen.
Q: Hilft Akupunktur bei Migräne?
A: Ja, Akupunktur hilft bei Migräne. Die WHO hat Migräne auf ihre Indikationsliste gesetzt. Studien belegen, dass Akupunktur die Häufigkeit, Dauer und Intensität der Migräneattacken signifikant reduzieren kann, und das mit wenigen Nebenwirkungen. Sie gilt als sichere und wirksame Präventionsoption.
Q: Hilft Akupunktur bei Rückenschmerzen?
A: Ja, Akupunktur hilft bei Rückenschmerzen. Die WHO hat Rückenschmerzen auf ihre Indikationsliste gesetzt. Große klinische Studien, darunter umfangreiche deutsche Untersuchungen, belegen, dass Akupunktur bei chronischen Rückenschmerzen besser wirkt als die Standardbehandlung. Sie wird in internationalen Leitlinien als vorrangige nicht-medikamentöse Therapie empfohlen.
Q: Hilft Akupunktur bei Nackenschmerzen?
A: Ja, Akupunktur hilft bei Nackenschmerzen. Die WHO hat Nackenschmerzen auf ihre Indikationsliste gesetzt. Studien belegen, dass Akupunktur chronische Nackenschmerzen wirksam lindert und die Beweglichkeit verbessert. Sie wird in internationalen Leitlinien als nicht-medikamentöse Therapie empfohlen.
Q: Hilft Akupunktur bei Schulterschmerzen?
A: Ja, Akupunktur hilft bei Schulterschmerzen. Die WHO hat Schulterschmerzen auf ihre Indikationsliste gesetzt. Studien belegen, dass Akupunktur chronische Schulterschmerzen wirksam lindert und die Gelenkbeweglichkeit verbessert. Sie wird in internationalen Leitlinien als nicht-medikamentöse Therapie empfohlen.
Q: Hilft Akupunktur bei Knieschmerzen?
A: Ja, Akupunktur hilft bei Knieschmerzen. Die WHO hat Knieschmerzen auf ihre Indikationsliste gesetzt. Studien belegen, dass Akupunktur chronische Schmerzen, etwa bei Kniearthrose, wirksam lindert und die Gelenkfunktion verbessert. Sie wird in internationalen Leitlinien als nicht-medikamentöse Therapie empfohlen.
Q: Kann Akupunktur bei Arthrose helfen?
A: Ja, Akupunktur kann bei Arthrose helfen. Die WHO hat Arthrose auf ihre Indikationsliste gesetzt. Studien belegen, dass Akupunktur chronische Schmerzen, Steifigkeit und Gelenkfunktion bei Arthrose wirksam verbessert. Sie wird in internationalen Arthrose-Leitlinien als nicht-medikamentöse Therapie empfohlen.
Q: Kann Akupunktur bei Ischias helfen?
A: Ja, Akupunktur kann bei Ischias helfen. Die WHO hat Ischias auf ihre Indikationsliste gesetzt. Studien belegen, dass Akupunktur die Schmerzen und Taubheitsgefühle bei Ischias wirksam lindert und die Funktion verbessert. Sie ist eine häufig empfohlene nicht-medikamentöse Therapie.
Schlaf und Stress
Q: Kann Akupunktur bei Schlafstörungen helfen?
A: Ja, Akupunktur kann bei Schlafstörungen helfen. Die WHO hat Schlaflosigkeit auf ihre Indikationsliste gesetzt. Studien belegen, dass Akupunktur das Einschlafen erleichtert, die Schlafdauer verlängert und die Schlafqualität verbessert – ohne Abhängigkeitsrisiko. Sie gilt als sichere und wirksame nicht-medikamentöse Therapie.
Q: Kann Akupunktur Stress reduzieren?
A: Ja, Akupunktur kann Stress reduzieren. Die WHO hat stressbedingte Symptome in den Indikationsbereich der Akupunktur aufgenommen. Studien belegen, dass Akupunktur das vegetative Nervensystem reguliert, Stresshormone senkt und tiefe Entspannung fördert – ohne medikamentöse Nebenwirkungen. Sie gilt als sichere und wirksame Methode zur Stressbewältigung.
Q: Hilft Akupunktur bei Burnout?
A: Ja, Akupunktur kann bei Burnout helfen. Durch die Regulation des vegetativen Nervensystems, die Senkung von Stresshormonen, die Verbesserung des Schlafs und die Linderung körperlicher und seelischer Erschöpfung unterstützt Akupunktur die Burnout-Recovery. Die WHO hat die damit verbundenen Symptome wie Schlaflosigkeit, Angst und chronische Erschöpfung in ihren Indikationskatalog aufgenommen. Sie gilt als sichere nicht-medikamentöse Therapie ohne Nebenwirkungen.
Q: Kann Akupunktur bei Angstzuständen helfen?
A: Ja, Akupunktur kann bei Angstzuständen helfen. Die WHO hat Angst in ihren Indikationskatalog aufgenommen. Studien belegen, dass Akupunktur das Nervensystem reguliert, Stresshormone senkt und Entspannung fördert, wodurch Angstsymptome wirksam gelindert werden – ohne Abhängigkeitsrisiko. Sie gilt als sichere und wirksame nicht-medikamentöse Therapie.
Q: Kann Akupunktur bei Erschöpfung helfen?
A: Ja, Akupunktur kann bei Erschöpfung helfen. Durch die Regulation des vegetativen Nervensystems, die Verbesserung des Energiestoffwechsels und der Schlafqualität kann Akupunktur chronische Müdigkeit und Energielosigkeit wirksam lindern. Die WHO hat chronische Erschöpfung in ihren Indikationskatalog aufgenommen. Sie gilt als sichere und wirksame nicht-medikamentöse Therapie ohne Nebenwirkungen.
Frauengesundheit
Q: Kann Akupunktur bei Menstruationsbeschwerden helfen?
A: Ja, Akupunktur kann bei Menstruationsbeschwerden helfen. Die WHO hat Dysmenorrhoe und Menstruationsstörungen in ihren Indikationskatalog aufgenommen. Studien belegen, dass Akupunktur das Hormonsystem reguliert, Gebärmutterkrämpfe löst und die Durchblutung im Beckenraum verbessert, wodurch Regelschmerzen und Begleitsymptome wirksam gelindert werden. Sie gilt als sichere nicht-medikamentöse Therapie ohne Nebenwirkungen.
Q: Hilft Akupunktur bei Kinderwunsch?
A: Ja, Akupunktur kann bei Kinderwunsch helfen. Durch die Regulation des Hormonsystems, die Verbesserung der Durchblutung von Eierstöcken und Gebärmutter sowie Stressabbau wird sie häufig ergänzend zur künstlichen Befruchtung (IVF) eingesetzt. Die WHO hat weibliche Infertilität in ihren Indikationskatalog aufgenommen.
Q: Ist Akupunktur während der Schwangerschaft sicher?
A: Ja, Akupunktur ist während der Schwangerschaft sicher, wenn sie von einer qualifizierten Therapeutin durchgeführt wird. Bestimmte Punkte (z.B. im Unterbauch- und Kreuzbeinbereich) müssen gemieden werden. Sie wird häufig zur Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit, Rückenschmerzen und Wassereinlagerungen eingesetzt. Die Schwangerschaft sollte der Therapeutin vorher unbedingt mitgeteilt werden.
Q: Kann Akupunktur Wechseljahresbeschwerden lindern?
A: Ja, Akupunktur kann Wechseljahresbeschwerden lindern. Die WHO hat damit verbundene Symptome wie Hitzewallungen und Schlaflosigkeit in ihren Indikationskatalog aufgenommen. Studien belegen, dass Akupunktur das Hormonsystem reguliert und die Gefäßregulation stabilisiert, wodurch Hitzewallungen, Nachtschweiß, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen wirksam gelindert werden. Sie gilt als sichere nicht-medikamentöse Therapie ohne hormonelle Nebenwirkungen.
Über die Traditionelle Chinesische Medizin
Q: Was ist Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)?
A: Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein mehrtausend Jahre altes, ganzheitliches Medizinsystem aus China. Sie basiert auf Theorien wie Yin und Yang, den Fünf Wandlungsphasen sowie Qi, Blut und Körperflüssigkeiten. Durch die vier Diagnoseverfahren (Betrachten, Hören/Riechen, Befragen, Tasten) wird das individuelle Ungleichgewicht erkannt. Mit Methoden wie Arzneimitteltherapie, Akupunktur, Tuina und Leitübungen wird das dynamische Gleichgewicht wiederhergestellt, die Selbstheilungskräfte werden aktiviert – zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten.
Q: Wie unterscheidet sich TCM von der Schulmedizin?
A: Die TCM steht nicht im Gegensatz zur Schulmedizin, sondern ist eine ideale Ergänzung. Sie eignet sich besonders bei chronischen Funktionsstörungen (wie Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Verdauungsbeschwerden), zur Immunregulation, Schmerzlinderung und Milderung von Nebenwirkungen der Chemo- oder Strahlentherapie. Sie hilft, das körperlich-seelische Gleichgewicht zu bewahren und ergänzt die Schulmedizin, um Therapieerfolg und Lebensqualität gemeinsam zu verbessern.
Q: Wie stellt ein TCM-Therapeut eine Diagnose?
A: Ein TCM-Therapeut stellt die Diagnose durch die vier Diagnoseverfahren:
Betrachten: Beobachtung von Gesichtsfarbe, Zunge, Erscheinung
Hören und Riechen: Hören der Stimme, Riechen des Körpergeruchs
Befragen: ausführliches Erfragen von Symptomen, Vorgeschichte, Ernährung, Schlaf, Emotionen
Tasten: Pulsfühlen und Abtasten bestimmter Körperbereiche
Aus der Zusammenschau dieser Informationen wird das Ungleichgewicht bestimmt und das Syndrom differenziert, um die Behandlung festzulegen. Wichtig zu betonen: Die TCM war nie eine starr an Traditionen festhaltende Disziplin. Sie hat in ihrer mehrtausendjährigen Entwicklung stets neues Wissen aufgenommen und ihren Horizont erweitert. Moderne TCM-Therapeuten nutzen heute selbstverständlich auch schulmedizinische Untersuchungsmethoden (z.B. Labor, Bildgebung) zur ergänzenden Diagnostik – eine sinnvolle Verbindung von traditionellem Wissen und moderner Technik.
Q: Was passiert bei der ersten Konsultation?
A: Bei der ersten Konsultation, die meist 20–30 Minuten dauert, geht es um ein umfassendes Verständnis Ihres Gesamtzustands:
Ausführliches Befragen: Symptome, Krankengeschichte, Lebensgewohnheiten, Ernährung, Schlaf, emotionale Verfassung.
Vier Diagnoseverfahren: Betrachten (Gesicht, Zunge), Hören/Riechen, Tasten (Puls, bestimmte Körperbereiche).
Einbezug moderner Befunde: Bei Bedarf werden Ihre mitgebrachten Labor- oder Bildgebungsberichte berücksichtigt.
Syndrom-Differenzierung und Therapieplan: Aus den gesammelten Informationen stellt der Therapeut die TCM-Diagnose (Syndrom), erklärt das vorliegende Ungleichgewicht und erstellt mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan (z. B. Akupunktur, Kräuter). Alle Ihre Fragen werden beantwortet.
Der gesamte Prozess ist patientenzentriert und betont die ganzheitliche Bewertung sowie die Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient.
Q: Was ist der Unterschied zwischen Akupunktur und Dry Needling?
A: Akupunktur und Dry Needling sind zwei völlig unterschiedliche Verfahren:
Theoretische Grundlage: Die Akupunktur basiert auf dem TCM-System der Meridiane und des Qi mit jahrtausendealter Geschichte und zielt durch Stimulation spezifischer Punkte auf die Regulation des gesamten Organismus. Dry Needling ist eine moderne schulmedizinische Technik aus der Physiotherapie, die auf Anatomie und Triggerpunkttheorie beruht und nur lokal verspannte Muskelstränge behandelt.
Vorgehen und Anwendungsbereich: Akupunktur verwendet feine Nadeln, die Punktwahl folgt der Syndrom-Diagnose und dem Meridianverlauf; sie kann Erkrankungen aller Fachgebiete behandeln. Dry Needling nutzt dickere Nadeln und sticht ausschließlich in schmerzhafte Muskelknoten, um lokale Verspannungen zu lösen; es wird vor allem bei myofaszialen Schmerzen eingesetzt.
Qualifikation: Akupunktur erfordert eine umfassende Ausbildung in TCM-Theorie und eine anerkannte Zertifizierung. Dry Needling wird meist von Physiotherapeuten oder Orthopäden nach kurzer Fortbildung durchgeführt.
Kurz gesagt: Akupunktur reguliert das System, Dry Needling löst lokal. Ergänzend lässt sich sagen: Das Dry Needling ist eine weitere prachtvolle Blüte, die die Akupunktur in einem neuen kulturellen Kontext hervorgebracht hat.
Chinesische Medizin in Basel
Q: Wo finde ich eine EMR-anerkannte Akupunkturpraxis in Basel?
A: Sie können auf der offiziellen Website EMR.ch direkt nach Therapeuten in Ihrer Nähe suchen. Wenn Sie in Basel wohnen, können Sie auch gerne unsere Website anfangtcm.ch besuchen und direkt einen Termin buchen.
Q: Welche TCM-Praxis in Basel wird von der Krankenkasse anerkannt?
A: Die Therapeuten von anfangtcm.ch verfügen über Behandlungsqualifikationen, die von nahezu allen Krankenkassen anerkannt werden.
Q: Akupunktur in Basel – wann lohnt sich eine Behandlung?
A: Tatsächlich können Sie sich jederzeit direkt mit uns in Verbindung setzen, um einen Termin zu vereinbaren.
Q: Wie vereinbare ich einen Termin in Ihrer Praxis?
A: Sie können direkt über die Website, telefonisch, per E-Mail oder durch Klicken hier buchen.
